Informationsrundgang im Stadtzentrum

26.9.18 Vorstellung und überraschende Klagen: Eingangs freute Klaus-Jürgen Kreutzer sich, dass er als unabhängiger Kandidat nicht allein stehe, sondern dass er die Unterstützung von SPD und Bunter Liste Schlitzerland gefunden habe. Dennoch betonte er seine Unabhängigkeit, auf die er auch Wert legen werde, sollte er am 28. Oktober bzw. in einer gegebenenfalls erforderlich werdenden Stichwahl am 11. November gewählt werden. Er werde auf alle Fraktionen zugehen und möchte mit allen vertrauensvoll zusammen arbeiten.
Überrascht haben ihn die Klagen, dass Ortsvorsteher und Ortsbeirat bei Maßnahmen der Stadt in Bernshausen häufig nicht frühzeitig einbezogen würden. Es wurde deutlich, dass diese insbesondere bei Baumaßnahmen besser eingebunden werden sollten und auch ernst genommen werden wollten; das sei derzeit nicht immer der Fall.
Große Klagen gab es auch über die Internetversorgung. Schnelles Internet sei in Bernshausen in weiten Bereichen nicht verfügbar. Das sei schon in Wohngebieten schmerzlich; aber völlig unverständlich sei, dass es im Bernshäuser Gewerbegebiet immer noch keine schnellen Verbindungen gebe. Das war schon im Kommunalwahlkampf 2016 wichtiges Thema, als die BLS der Problematik sogar einen eigenen kritischen Beitrag im Schlitzer Boten gewidmet hatte.
Es gab noch zahlreiche weitere Diskussionspunkte, wie die Probleme nach der weggefallenen Hortbetreuung durch den Waldorfverein oder den dringenden Wunsch, dass sich der zukünftige Bürgermeister unbedingt für den Erhalt des Freibades einsetzen solle, was Kreutzer unmissverständlich zusagte.